Intensivmedizin

Die interdisziplinären Intensivstationen an den Malteser Krankenhäusern St. Anna und St. Johannes-Stift werden ärztlich und organisatorisch von der Klinik für Anästhesiologie geleitet. Gemeinsam mit der Medizinischen Klinik (Duisburg-Huckingen)/ Inneren Medizin (Duisburg-Homberg) werden hier schwerstkranke Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen oder nach aufwändigen Operationen behandelt. Die moderne Intensivstation im Malteser Krankenhaus St. Anna hat 15 Betten, von denen derzeit vier im Sinne einer Intermediate Care Unit vorwiegend für internistische Überwachungspatienten genutzt werden. Im Malteser Krankenhaus St. Johannes-Stift in Homberg stehen weitere sieben Intensivbetten zur Verfügung.
 

An allen Intensivtherapieplätzen, die in voll klimatisierten Einzel- und Zweibettzimmern untergebracht sind, bestehen grundsätzlich alle Möglichkeiten einer umfassenden und konsequenten Intensivtherapie nach aktuellen internationalen Standards und unter Verwendung modernster Technik für Monitoring und Therapie:

  • 15 moderne Beatmungsgeräte
  • Nichtinvasive Beatmung
  • Diagnostische und therapeutische Bronchoskopien, auch videoassistiert
  • Invasives Kreislaufmonitoring mittels Pulmonalarterienkatheter, PiCCO sowie minimalinvasiv (Vigileo plus FloTrac)
  • Nierenersatzverfahren aller Art
  • Perkutane Dilatationstracheostomie sowie chirurgische Tracheostomie
  • Intraaortale Ballongegenpulsation
  • Blutgas- und Elekrolytanalysen auf der Station, bettseitiges Gerinnungsmonitoring 
  • Sonographie/Echocardiographie/TEE
  • Lagerungstherapie
  • Bettseitige Leberfunktionsdiagnostik (ICG-Clearence)
  • HF Jet Ventilation
  • Gastroskopien und Coloskopien bettseitig möglich
  • Spezielle Verfahren bei schweren Lungenversagen (ECLA, Heliox, aerosolierte Prostaglandine)
  • Spezielle Therapie der pulmonalen Hypertonie
  • Kombination der Inhalationsanästhesie mit modernsten Beatmungsstrategien an jedem Bettplatz möglich, z.B. für Sedierungskonzepte bei speziellen Indikationen (AnaConDa®) 

Bei allen zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten wird in hochprofessioneller, multidisziplinärer Zusammenarbeit mit allen anderen Fachabteilungen des Hauses sowie in enger Kooperation mit der Seelsorge und Sozialberatung ein würdevolles und ethisch kontrolliertes (Be-)Handeln am schwerstkranken oder sterbenden Patienten garantiert.

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